cnt: Initiale Version Pascalsches Dreieck hinzugefügt
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@@ -66,6 +66,65 @@ Anhand des Galton-Brettes lässt sich nun wie bereits beschrieben leicht erkenne
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\subsection{Pascalsches Dreieck}
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Das Pascalsche Dreieck ist ein geometrisches Dreieck aus Zahlen, das sich unendlich nach unten fortsetzt und dabei die Binomialkoeffizienten repräsentiert.
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\begin{definition}[Binomialkoeffizienten]{binomialkoeffizienten}
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Für $n\in\mathbb{N}_0$ und $k\in\{0,\dots,n\}$ definieren wir den \textbf{Binomialkoeffizienten}
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\[
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\binom{n}{k}=\frac{n!}{k!(n-k)!}
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\]
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wobei die Zahl $\binom{n}{k}$ die Anzahl der Möglichkeiten, aus einer $n$-elementigen menge genau $k$-Elemente auszuwählen, angibt.
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\end{definition}
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Aus dieser Definition entwickeln wir das Pascalsche Dreieck.
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\begin{definition}[Pascalsches Dreieck]{pascaldreieck}
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Das \textbf{Pascalsche Dreieck} ist das unendliche Zahlenschema
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\[
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P=(p_{n,k})_{n\in\mathbb{N}_0,0\leq k\leq n}
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\]
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mit
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\[
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p_{n,k}=\binom{n}{k}
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\]
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\end{definition}
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Die ersten Zeilen des Pascalschen Dreiecks lauten
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\[
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\begin{array}{ccccccccc}
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&&&&1\\
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&&&1&&1\\
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&&1&&2&&1\\
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&1&&3&&3&&1\\
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1&&4&&6&&4&&1
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\end{array}
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\]
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\begin{satz}[Pascalsche Rekursion]
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Für $n\geq1$ und $1\leq k\leq n-1$ gilt
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\[
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\binom{n}{k} = \binom{n-1}{k-1}+\binom{n-1}{k}
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\]
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\end{satz}
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\begin{bemerkung}
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Diese Beziehung erklärt die Entstehung jeder inneren Zahl als Summe der beiden darüberliegenden Zahlen.
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\end{bemerkung}
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\begin{proof}
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Sei $M$ eine Menge mit $n$ Elementen. Wähle $x\in M$ fest.
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Wir zählen die $k$-elementigen Teilmengen von M.
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\begin{itemize}
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\item Enthält eine Teilmenge das Element $x$, dann müssen noch $k-1$ Elemente aus den $n-1$ verbleibenden Elementen gewählt werden. Wir erhalten
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\[
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\binom{n-1}{k-1}
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\]
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\item Enthält eine Teilmenge das $x$ nicht, werden $k$ Elemente aus den verbleibenden $n-1$ Elementen gewählt, also
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\[
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\binom{n-1}{k}
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\]
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\end{itemize}
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Aufrund der Disjunkteit beider Fälle und der Erfassung aller $k$-elementigen Teilmengen, folgt
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\[
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\binom{n}{k} = \binom{n-1}{k-1}+\binom{n-1}{k}
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\]
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\end{proof}
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\subsection{Taylor-Approximation}
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Um eine Taylorpproximation für eine Funktion zu finden, müssen wir zunächst nachweisen, dass die Funktion die wir approximieren wollen, $(n+1)$-mal differenzierbar ist. Da wir unsere Approximation nach dem quadratischen Term abbrechen werden genügt es zu zeigen, dass $\ln(1-x)$ dreimal differenzierbar ist.
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\begin{lemma}{dreimalableiten}
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