\section{Arbeitsblatt 1} Die Schülerinnen und Schüler des Matheclubs befinden sich in der Regel in der 7ten bis zur 10ten Klasse. Nehmen wir an, dass man ab der 9ten Klasse erst beitreten kann, beziehungsweise dieses Thema erst mit Neuntklässlern behandelt. Dann ist es angedacht, die Aufgaben Schritt für Schritt aufeinander aufbauen zu lassen. Zunächst sollte jedoch der Binomialkoeffizient Formal definiert werden. Das dient dann als Wiederholung oder auch der Einführung.\\ Die Verbildlichung des Binomialkoeffizienten und des Pascalschen Dreiecks kann dabei helfen, ein mathematisches Verständnis des Binomialkoeffizienten auszubauen mithilfe einer rekursiven Vorschrift. Im Zuge dessen, kann zwischen den Blättern „Pascalsches Dreieck“ und „Galton x Pascal“ ein kleiner Exkurs zu den binomischen Formeln unternommen werden, in welchem genau die Binomialkoeffizienten vorkommen. Hierbei kann man die Verallgemeinerung der binomischen Formel aufzeigen und als Vereinfachung dieser darstellen, damit man nicht viel auswendig lernen oder anstrengend Klammern ausmultiplizieren muss.\\ Der Einstieg darin ist mit dem einfachen Berechnen des Binomialkoeffizienten gestaltet, wobei die zwei Basisfälle $k = 0$ und $k = n$ besonders thematisiert werden, welche für die nachfolgenden Aufgaben relevant sind. Da die Berechnung des Binomialkoeffizienten mit der gegebenen Formel nicht besonders schwer ist, wird der Fokus eher auf die Basisfälle gelenkt.\\ Aus der Grundschule sind den Schülerinnen und Schülern sicherlich auch die Aufgabenpyramiden bekannt, in welchen man ursprünglich mithilfe einer Vorschrift die Pyramide von unten nach oben aufbaut. Hierbei wird die Pyramide jedoch von oben nach unten aufgebaut mithilfe von Rekursion und ebenfalls dem zurückführen auf vorherberechneten Ergebnissen.\\ Die Gleichheit der Pyramide und der Binomialkoeffizienten zeigen auf wie auf verschiedene Weisen dasselbe Konstrukt (Pascalsches Dreieck) bestimmt werden können. Außerdem dient das gleichzeitig als die oben etwas zu kurz geratene Wiederholung zur Berechnung der Binomialkoeffizienten.\\ Die Zusatzaufgabe soll den Ansatz der Rekursion noch einmal verdeutlichen und eine Verbindung zum Fach Informatik herstellen. Da man auch mit Computeralgorithmen Zufallsexperimente darstellen und durchführen kann.\\ Auf dem nachfolgenden Blatt wird das Galtonbrett kurz und einfach von den Schülerinnen und Schülern mithilfe weniger vorgaben modelliert. Sinnvoll ist es, vorher ein wenig das Realmodell des Galtonbretts darzustellen. Beispielsweise mithilfe eines echten Galtonbretts für den Schreibtisch, welches im Mathe Club einmal umhergereicht wird.\\ Das Einzeichnen der Pfade dient den Schülerinnen und Schülern als Verdeutlichung, wo die Kugel entlang geht, und das Abzählen dient dem Ziel alle möglichen Pfade zu erkennen und somit ein Verständnis dafür zu entwickeln. Dadurch wird ein mentales Modell entwickelt, in welchem man ebenfalls kleine Galtonbretter sich vorstellen kann. Auch der Zusammenhang mit der Anzahl möglicher Pfade und dem Pascalschen Dreieck soll dargestellt werden. Hierbei kann auch ein \hyperref{https://youtu.be/UCmPmkHqHXk?si=aPdOp5CN0TVNWSuT\&t=186}{}{}{Video} bei welchem der Zusammenhang bei großen Schwierigkeiten noch einmal auf eine andere Weise dargestellt wird.\\ Die letzte Aufgabe des Blattes soll die Schülerinnen und Schüler in die Richtung der Binomialverteilung leiten. Die dabei entstehende Formel kann aber auch mithilfe des gesamten Kurses erarbeitet werden. \includepdf[ pages=-, frame=true, scale=0.70, pagecommand={\thispagestyle{plain}} ]{material/ab1.pdf} \section{Arbeitsblatt 2} Dieses Aufgabenblatt soll einen außermathematischen Kontext darstellen, in welchem das Galtonbrett zu finden ist. Im Stochastikunterricht werden häufig Glücksspiele analysiert, um aufzuzeigen, dass diese in den meisten Fällen nicht fair sind. Bei Plinko ist es genauso und lässt sich ebenso einordnen wie die Kontexte und Beispiele aus dem normalen Stochastikunterricht.\\ Zunächst sollen Hypothesen beziehungsweise Vermutungen aufgestellt werden, welche am Ende des theoretischen Einblicks in die Binomialverteilung überprüft werden können. Darauf zielen diese beiden Arbeitsblätter ab, damit ein Lebensweltbezug für die Schülerinnen und Schüler gegeben wird, anhand dessen man das Galtonbrett rechtfertigen kann.\\ Die \hyperref{https://plinko-web-game.netlify.app/}{}{}{Simulation von Plinko} bietet für die Schülerinnen und Schüler zudem ein spaßiger und nicht so trockner Einstieg in das Galtonbrett. Sinnvoll für die Durchführung und das Überprüfen der Vermutungen könnte die Lehrkraft am Anfand der Stunde die Simulation auf Automatisch stellen und dann kann man am Ende des Unterrichts schonmal eine Aussage über die Fairness und den Erwartungswert des Spiels treffen. \includepdf[ pages=-, frame=true, scale=0.70, pagecommand={\thispagestyle{plain}} ]{material/ab2.pdf} \section{Arbeitsblatt 3} Im dritten Arbeitsblatt lernen die Schüler*innen das Galtonbrett konkret kennen und beweisen semi-formal den lokalen Grenzwertsatz. \includepdf[ pages=-, frame=true, scale=0.70, pagecommand={\thispagestyle{plain}} ]{material/ab3.pdf}